Angelwetter Münster: alles auf einen Blick
Wind, Luftdruck, Tide, Mond und Pegel für Münster auf einer Seite, so wie du es am Wasser brauchst: Die Windkarte zeigt, wo es heute und morgen weht, der Luftdruck-Verlauf die Beißindex-Stufe aus 254 Sessions, die Tidenkurve das nächste Hoch- und Niedrigwasser. Unten lädt alles automatisch für Münster (PLZ 48143) – für Dortmund-Ems-Kanal, Aasee und Ems. Anderen Ort? Einfach überschreiben.
Wetter Open-Meteo (DWD ICON) · Tide Open-Meteo Marine · Pegel PEGELONLINE · PLZ GeoNames · Mond berechnet · Stufen aus 254 Angeln+ Sessions · Stand 03.11.2026 · Tendenz, kein Versprechen.
Dein Ort
Tiefenatlas Weser: amtliche Peilung der Fahrrinne und ihrer Ränder, Bremerhaven bis Weserwehr, Tiefen in Metern unter Seekartennull (Unterweser) bzw. bezogen auf NHN (Mittelweser), Messung Oktober 2026 (Mittelweser Mai 2026). Rot/gelb/grün = Mindertiefen in der Fahrrinne. Reinzoomen, dann werden die Lotungen lesbar. Quelle: WSV, elwis.de, GeoNutzV. Ohne Gewähr – Tiefen ändern sich mit Tide und Sedimentation.
Leiste: grau = Nacht, graue Linie oben = Mond über dem Horizont, gold = Solunar-Haupt- und Nebenzeiten, grün = beste Stunde nach unseren Daten, rot = jetzt. Solunar zur Orientierung – in 254 Sessions kein messbarer Effekt (0,38 vs. 0,32 Fänge/h).
Druck fällt: gut. Druck steigt stark: flau.
≤ −1,5 hPa in 3 Stunden
Stark fallender Druck vor dem Angelbeginn. In unseren Daten 0,62 Fänge pro Stunde, fast das Doppelte eines normalen Tages.
−1,5 bis +1,5 hPa
Die mittleren Klassen unterscheiden sich kaum (0,32–0,36 pro Stunde). Hier entscheiden Spot, Köder und Zeit.
≥ +1,5 hPa in 3 Stunden
Stark steigender Druck nach einer Front: 0,22 Fänge pro Stunde. Kein Verbot, aber der Tag, an dem du Spots ausprobierst statt Rekorde erwartest.

Die Karte zeigt, wo du heute stehen kannst.
Seitenwind legt einen Bogen in die Schnur, dann sind an der Unterweser nur noch eine Handvoll Spots fischbar. Deshalb die Karte: Partikel treiben mit dem Wind, die Farbe zeigt die Stärke, der Regler springt in 3-Stunden-Schritten bis sieben Tage voraus. So siehst du, wann der Wind dreht und von wo er kommt – und ob der Spot am Ufer gegenüber besser liegt.
- Über 16 km/h: 53 % der Sessions ohne Fang. Steht als Hinweis am Tag.
- Gitter aus 221 Punkten des DWD-ICON-Modells, 2 km Auflösung, sieben Tage in 3-Stunden-Schritten.
- Keine fremde Einbettung: Die Animation läuft in deinem Browser, ohne Werbung.
Auflaufend oder ablaufend – das entscheidet.
An der Tide-Weser brachte auflaufendes Wasser in unseren Sessions 0,51 Fänge pro Stunde, ablaufendes 0,34. Die Tidenkurve kommt an der Küste aus dem Gezeitenmodell, flussauf aus dem gemessenen Pegel – mit dem nächsten Hoch- und Niedrigwasser. Dazu die Messstellen in deiner Nähe: Wassertemperatur, Abfluss, Sauerstoff und Trübung, wo das Netz der Wasserstraßenverwaltung sie misst – jeder Wert mit 30-Tage-Verlauf.


Amtliches Wetter, amtliche Pegel, eigene Messung.
Wetter und Wind kommen von Open-Meteo aus dem ICON-Modell des Deutschen Wetterdienstes, die Tide aus dem Gezeitenmodell von Open-Meteo Marine, die Wasserwerte von PEGELONLINE. Sonne, Mond und Solunar rechnet dein Browser. Die Stufen und die beste Stunde stammen aus unserer eigenen Auswertung von 254 Sessions – alle Zahlen und die Methode stehen unter Beißzeiten: Was wirklich zählt.
- Unter 8 °C: 61 % Schneidertage, aber starke Winterzander-Tage dabei.
- Solunar zeigen wir, weil viele danach planen – gemessen haben wir keinen Effekt.
- Keine Cookies, kein Konto. Dein Ort bleibt im Browser.
Fragen zum Angler-Cockpit.
Was bedeutet die Stufe?
Sie bewertet die Luftdruck-Tendenz in den drei Stunden vor dem Angelbeginn, so wie der Beißindex in der Angeln+ App: Top bei stark fallendem Druck (≤ −1,5 hPa), Flau bei stark steigendem (≥ +1,5 hPa). Gemessen an 254 Sessions: Top-Tage brachten im Schnitt 0,62 Fänge pro Stunde, Flau-Tage 0,22.
Woher kommen die Daten?
Wetter, Wind und Luftdruck von Open-Meteo aus dem ICON-Modell des Deutschen Wetterdienstes, die Tide aus dem Gezeitenmodell von Open-Meteo Marine, Pegel, Wassertemperatur, Abfluss, Sauerstoff und Trübung von PEGELONLINE der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Sonnen- und Mondzeiten werden im Browser berechnet. Alles ohne Konto, dein Ort bleibt in deinem Browser.
Wie entsteht die Windkarte?
Wir laden für den Kartenausschnitt ein Gitter aus 221 Vorhersagepunkten (DWD ICON, 2 km Auflösung) und lassen tausende Partikel im Browser mit dem Wind treiben. Farbe und Fläche zeigen die Windstärke in km/h, der Regler springt in 3-Stunden-Schritten bis sieben Tage voraus. Vollbild, Satellitenbild und für die Küste Tiefenlinien (EMODnet) und Seezeichen (OpenSeaMap) lassen sich zuschalten. Keine fremde Einbettung, keine Werbung.
Was ist Solunar, und warum steht es hier?
Die Solunar-Theorie setzt Beißzeiten auf Mondaufgang, -untergang und die Mondkulmination. Viele Angler planen danach, deshalb zeigen wir die Zeiten. Ehrlich dazu: In unseren 254 Sessions lag die Fangrate in Solunar-Hauptzeiten bei 0,38 pro Stunde, außerhalb bei 0,32 – kein belastbarer Unterschied. Die gemessen beste Stunde liegt zwei bis eine Stunde vor Sonnenuntergang.
Wie entsteht das beste Zeitfenster je Tag?
Für jede Stunde zwischen 5 und 22 Uhr zählen wir zusammen: die Luftdruck-Stufe (Top +2 bis Flau −1,5), auflaufendes Wasser (+1, wo es Tide gibt), die gemessen beste Stunde vor der Dämmerung (+1,5), Wind über 16 km/h (−1) oder über 25 km/h (−2), Regenwahrscheinlichkeit über 70 % (−0,5) und Nacht (−1). Das beste Zweistundenfenster gewinnt; ab 3 Punkten im Schnitt heißt es Top, ab 2 Gut, ab 1 Mittel. Die Gewichte stammen aus unseren 254 Sessions, es ist eine Faustregel und ersetzt nicht den Blick aufs Wasser.
Gibt es Tiefenkarten?
Für Bundeswasserstraßen wie Weser, Hunte, Lesum, Ems, Rhein oder Main veröffentlicht die Wasserstraßenverwaltung ihre Peilungen als PDF-Tiefenkarten (Tiefenatlas auf elwis.de, offene Daten); wir verlinken sie unter den Wasserwerten. Auf der Karte lassen sich Tiefenlinien für Nordsee, Ostsee und die Mündungen (EMODnet) und die Bodenhöhe der niederländischen Flüsse (Rijkswaterstaat, CC0) zuschalten. Für die Weser zwischen Bremerhaven und dem Weserwehr haben wir die WSV-Peilkarten georeferenziert: Ebene „Tiefenatlas Weser“ auf der Windkarte, mit Lotungen auf den Meter genau (Stand Oktober 2026). Für Seen und kleine Flüsse in Deutschland gibt es keine freien Tiefendaten.
Woher kommen Hoch- und Niedrigwasser?
An der Küste und in den Mündungen aus dem Gezeitenmodell von Open-Meteo Marine (stündlich, Höhe über Meeresspiegel). Weiter flussauf, etwa in Bremen oder Hamburg, aus dem gemessenen Pegelverlauf der letzten zwei Tage: Die nächsten Scheitel werden mit der Tidenperiode von 12 Stunden 25 Minuten fortgeschrieben und als „≈“ markiert. Ein amtlicher Gezeitenkalender ist genauer; für die Frage „auflaufend oder ablaufend?“ reicht die Kurve.
Warum ist die beste Stunde vor dem Sonnenuntergang?
In unseren 254 Sessions lag die höchste Fangrate zwei bis eine Stunde vor Sonnenuntergang (0,51 pro Stunde); um den Untergang selbst fiel sie auf 0,23. Mehr dazu in „Beißzeiten: Was wirklich zählt“.
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